Drei große Museen in Westjütland

Wattenmeerzentrum, Vester Vedsted, Ribe

 

Auf der Website des Wattenmeer-Zentrums Vadehavscentret  können Sie unter anderem lesen:

„Am 3. Februar 2017 eröffnet das Zentrum als Besucherattraktion des Weltnaturerbes Wattenmeer.

Mit der einzigartigen Architektur von Dorte Mandrup, bei der Dach, Fassade und sogar Dachüberstände mit Reet gedeckt sind und Leisten aus Robinien das alte und das neue Gebäude verschmelzen lassen, ist ein Bauwerk entstanden, das förmlich aus dem Boden zu wachsen scheint – und dabei perfekt angepasst an das flache Marschland.

Die Ausstellung DAS WATTENMEER DER ZUGVÖGEL ist ebenfalls dem einzigartigen Zentrum angepasst. In Zusammenarbeit mit dem WATTENMEERZENTRUM hat Architekt Johan Carlsson, mit einem genau durchdachten Design, auf eine poetische, ästhetische und moderne Art, eine Ausstellung geschaffen, welche mit viel Gefühl das Wattenmeer und die Zugvögel zeigt. Die Erlebnisse hier bringen auf eine ansprechende Art alle Gäste des Zentrums – egal ob alt oder jung – näher an die wunderbare Welt des Wattenmeeres.

Mit mehr als 1000 Quadratmetern Ausstellung, neue Meeting- und Vermittlungsräumen, Café und Shop, ist das WATTENMEERZENTRUM ein Center der Zukunft für Gäste aus der ganzen Welt. Das WATTENMEERZENTRUM bietet Arrangements für regionale, nationale und internationale Schulen. Wir stellen den Rahmen für Meetings und andere geschäftliche Arrangements, in einer etwas anderen Umgebung. Wir sind Besuchszentrum für Bürger und Touristen und stolz darauf, Gästen das Weltnaturerbe Wattenmeer näher zu bringen. Wir sorgen dafür, dass Sie mit Ihrer Familie einige schöne Stunden bei uns verbringen können, in einem Zentrum, das ein würdiger Vermittler des Wattenmeeres ist.“

Tirpitz, Blåvand

  

Das Tirpitz-Museum wurde am 30. Juni 2017 eröffnet.

Der folgende übersetzte Text über die drei ständigen Ausstellungen des Museums stammt von der Website: http://vardemuseerne.dk/museum/tirpitz/

“Der Tirpitz Bunker

Die alte Kanonenstellung liegt wie ein Koloss im Sand und erinnert an die Geschichte vom Atlantikwall, Hitlers gigantischem Bunkerprojekt. Der Eingang zum Bunker führt durch einen unterirdischen Ausstellungstunnel von Tirpitz. Nehmen Sie einen guten Freund an die Hand und gehen Sie auf Entdeckungstour durch den dunklen Kanonenbunker aus dem 2. Weltkrieg.

Ein Heer aus Beton

In einer Landschaft voller Bunker – einem Heer aus Beton – gehen Sie auf Entdeckung durch die vielen verschiedenen Berichte aus dem 2. Weltkrieg an der Westküste. In jedem Bunker treffen Sie eine andere Person, die aus seiner Perspektive über die Geschichte erzählt. Ein nachdenklich machendes Erlebnis!

Bernstein – das Gold des Meeres

Besuchen Sie Westeuropas schönste Ausstellung über das Gold des Nordens – Bernstein. In einer märchenhaften Welt zwischen den Bäumen der Bernsteinwälder können Sie auf die Jagd nach versandeten Schätzen aus dem Gold des Meeres und faszinierenden 40 Mill. Jahre alten Insekten, die in goldenen Tropfen gefangen sind, gehen.”

Die ursprüngliche Tirpitz Stellung

Außer dem Museum und den Ausstellungen können Sie die eigentliche Stellung besuchen.

Die ursprüngliche Geschützstellung „Tirpitz” wurde 1944 begonnen und vor der deutschen Kapitulation im Mai 1945 nicht mehr fertiggestellt. Die Stellung entstand als Teil von Hitlers Atlantikwall zum Schutz der Westküste insbesondere des Hafens von Esbjerg. Es war geplant, zwei gepanzerte, 111 Tonnen schwere Geschütztürme in Stellung zu bringen, die 800 Kilo schwere Granaten abfeuern konnten.

Die eigentliche TIRPITZ Stellung ist ein Teil des neuen Museumskomplexes und erzählt die Geschichte einer imponierenden Kriegsmaschinerie. Die Besucher können selber auf Entdeckungstour gehen und herausfinden, wie die Stellung hätte funktionieren sollen.

Tirpitz ist ein ganz einzigartiges Erlebnis, das dem Besucher das Wissen durch mehrere hundert Soundclips ohne den Einsatz von Tafeln vermittelt.

Strandingsmuseum St. George, Thorsminde

Website des Museums: Strandingsmuseet

Das Strandungsmuseum St. Georg besteht aus vier zusammenhängenden Galerien, die jeweils auf ganz eigene Weise die Geschichte der Strandungen entlang der Westküste erzählen. Zudem gibt es eine fünfte Galerie, in der Sonderausstellungen präsentiert werden.

Galerie 1: Die gefährliche Westküste Jütlands

Die Nordsee bildet die Verbindung zwischen Norden und Süden, der Ostsee und dem Rest der Welt. Früher setzte man bei der Seefahrt in diesem Gewässer häufig das eigene Leben aufs Spiel. Fehlende Navigationsinstrumente und Stürme trieben viele vom Meer an die Westküste. Aber die Reichtümer, die die Seefahrt versprach, waren das Risiko wert.

Galerie 2: Die letzte Reise

Zehntausende Seemänner haben im Laufe der Zeit ihr Leben bei Strandungen an der Westküste Jütlands verloren. Die größte Katastrophe ereignete sich am Weihnachtsmorgen im Jahr 1811 auf dem Meer vor Thorsminde, als die beiden englischen Linienschiffe HMS St. George und HMS Defence auf Grund liefen und fast 1.400 Seeleute ihr Leben verloren. In Galerie 2 begleiten Sie die Schiffe auf ihrer letzten Reise und gehen anhand von Ausstellungstücken, die aus den beiden Schiffen vom Meeresgrund geborgen wurden, auf dem Orlopdeck der HMS St. George auf Entdeckungsreise.

Galerie 3: Strandungen

Die Nordsee zeugt von zahlreichen Strandungen, die auf uns furchterregend und gleichzeitig ungeheuer faszinierend wirken. Die Bewohner der Küste haben stets mit einer Mischung aus Furcht vor dem, was das Meer sich nimmt und Dankbarkeit für das, was das Meer ihnen gibt, gelebt. Erkunden Sie die Kulturgeschichte der Küste.

Galerie 4: Die unbekannten Wracks

Das Meer hat viele Schiffe verschlungen, die im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten sind. Schiffe, die auf den Grund des Meeres sinken, werden zu Wracks. Auch wenn sie auf dem Meeresgrund ruhen, ruhen sie nicht in Frieden. Hin und wieder kommen phantastische Dinge zum Vorschein. Gehen Sie selbst unter der Meeresoberfläche auf Entdeckungsreise und erforschen Sie die Geschichte der verborgenen Schätze am Grund des Meeres.

Galerie 5. Wechselnde Sonderausstellungen.

 

grundejer.fyrmarken@gmail.com

www.fyrmarken-sivbjerg.dk